Als SPD werden wir weiter alles daran setzen, unser soziales, kulturelles und wirtschaftliches Leben und damit die Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger zu erhalten.

 

Unser Programm soll nicht nur Wahlprogramm, sondern ein Arbeitsprogramm für die nächsten fünf Jahre sein.


Die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD stehen für eine verantwortungsbewusste, sachliche Arbeit und für eine gute Zukunft unseres Fleckens ein.


Kommunalwahlprogramm 2016 der SPD Bodenfelde

Zukunft gestalten, miteinander – füreinander

1.    Die SPD in Bodenfelde steht für eine soziale, generationengerechte und weltoffene Politik im Flecken Bodenfelde ein. Wir möchten den Flecken Bodenfelde mit unseren Ideen und Anstrengungen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürger weiterentwickeln und zum Wohle aller auf Augenhöhe voranbringen.

 

Getreu unserem Motto "Zukunft gestalten, miteinander - füreinander" setzen wir uns seit Jahrzehnten im Gemeinderat, seinen Ausschüssen sowie in den Ortsräten erfolgreich für Belange der Einwohnerinnen und Einwohner des Fleckens Bodenfelde ein.

 

2.    Kindertagesstätten

Kinder haben das Recht, unabhängig von ihrer Herkunft, auf eine gute und fördernde Betreuung. Wir stehen daher für eine bedarfsgerechte Sicherung und Ausbau der bestehenden Kindertagesplätze, insbesondere auch für Kinder unter drei Jahren, in beiden örtlichen Kindertagesstätten ein.

 

3.    Seniorinnen und Senioren

Die Gruppe der Seniorinnen und Senioren ist durch die steigende Lebenserwartung eine stetig anwachsende Bevölkerungsschicht in unserer Gemeinde. Deren engagierter Einsatz in  Vereinen und der Kommunalpolitik ist nicht mehr wegzudenken. Wir erkennen aber, dass immer mehr ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger nicht mehr in der Lage sind, in unserer dörflichen Struktur weiterhin ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Daher setzen wir uns besonders ein für die Verwirklichung von  betreutem Wohnen bzw. die Schaffung von bedarfsgerechtem Wohnen im Alter.

 

4.    Mobilität und Verkehr

Wir wollen eine Sicherung und den Ausbau des örtlichen Personennahverkehrs.

So ist die Bahnstrecke in unsere Kreisstadt Northeim, sowie in das Oberzentrum Göttingen heute mehr denn je eine der wichtigsten Infrastrukturen und notwendig für eine bestandskräftige ländliche Gemeinde. Die Bahnstrecke ist für den Schülertransport und die Pendler nicht mehr wegzudenken, auch im aufkeimenden Tourismus und einer künftigen Möglichkeit der örtlichen Immobilienvermarkung spielen diese Bahnstrecken ebenso eine große Rolle.

Eine schnellere Bahnverbindung in das Oberzentrum Göttingen mit einer besseren Anbindung an den Fernverkehr sehen wir daher als notwendig an. Außerdem unterstützen wir die Idee eines sogenannten „Theaterzuges“ nach Göttingen.

 

Der innerörtliche Personennahverkehr muss in Zukunft neue Wege gehen, um gesichert zu werden. Es muss den Einwohnerinnen und Einwohnern aus Amelith, Nienover, Polier und Wahmbeck auch in Zukunft möglich sein, mit dem öffentlichen Personennahverkehr Dinge des täglichen Lebens selbstbestimmt in Bodenfelde erledigen zu können. Ein starrer Fahrplan mit wenigen Fahrten ist daher nicht mehr zeitgemäß und auch kostenträchtig.  Deshalb treten wir für die Unterstützung neuer Konzepte zur Verbesserung des innerörtlichen Personennahverkehrs durch Projekte wie z.B. Bürgerbus, IMES (Integrative Mobilitätsinnovation zum Erhalt der Standortattraktivität in Südniedersachsen), E(lektro)-Mobilität ein.

 

5.    Tourismus

Der Tourismus in Bodenfelde beginnt sich langsam zu entwickeln, insbesondere gilt das für die Zunahme der Tagesgäste durch die Verlegung des Weserradweges. Unser Weserradweg zählt zu den schönsten und viel benutzten Radwegen Deutschlands. Für die vielen Gäste muss eine gastronomische Infrastruktur und gutes Einzelhandelsangebot gesichert werden.

 

Durch ein weiteres Vorantreiben des Radwegeausbaus an den Landstraßen, den Lückenschluss bei Radwegeanbindungen z.B. an das Mittelalterhaus sowie an den Schwülmeradweg sollen das touristische Angebot verbessert werden. Dabei wollen wir auch einen Augenmerk auf die Verbesserung und die Ausgestaltung der Ortsbilder legen.

 

Das Freibad Bodenfelde ist im Sommer ein Besuchermagnet. Nicht nur für die eigene Bevölkerung sondern darüber hinaus für die gesamte Region. Die Veranstaltungen im Freibad sind bekannt und beliebt. In das Freibad wurde in den letzten Jahren erheblich, auch mit unserer Unterstützung, investiert. Daher ist es uns ein Anliegen das Freibad zu unterstützen und als Freizeiteinrichtung für die Bevölkerung und die Region zu erhalten.

 

6.    Infrastruktur

Unser örtliches Gewerbegebiet ist wichtig und notwendig für die Versorgung der örtlichen Bevölkerung, aber auch für den Bestand und die Möglichkeit der weiteren Ansiedlung von Gewerbetreibenden. Durch die örtlichen Gewerbetreibenden werden Arbeitsplätze in Bodenfelde geschaffen und Steuergelder erwirtschaftet. Wir treten daher ein für den Erhalt, die Sicherung und den Ausbau des Gewerbegebietes.

 

Das ehemalige Hallenbad in Bodenfelde steht weiterhin leer und ist dem Verfall preisgegeben. Bisherige Nutzungsideen sind bislang im Sande verlaufen, oder waren standortbedingt nicht tragbar. Daher unterstützen wir auch in Zukunft eine sinnvolle Nutzungszuführung des ehemaligen Hallenbades Bodenfelde.

 

7.    Umwelt

Nach dem erfolgen Ausbau des Reiherbaches in der 1. Stufe treten wir auch weiterhin für die Renaturierung der örtlichen Bäche, insbesondere der 2. Stufe des Reiherbaches, ein.

 

Eine größere Salzbelastung „unserer Weser“ ist mit allen politischen und demokratischen Mitteln entgegenzutreten. Mit Erfolg wurden in der Vergangenheit erhebliche Steuermittel aufgewandt, um die Salzbelastung in der Weser zu senken. Eine erneute Verschlechterung des Status Quo kann aus Sorge der nicht absehbaren Konsequenzen für Flora und Fauna an der Oberfläche und der anwohnenden Menschen keinesfalls akzeptiert werden.

 

Die Weser ist aus dem touristischen Konzept der gesamten Region Oberweser und damit auch für den Flecken Bodenfelde nicht mehr wegzudenken.

 

8.    Region Oberweserraum

Der Flecken Bodenfelde soll auch in Zukunft für die Einwohnerinnen und Einwohner die Daseinsfürsorge wahrnehmen können. Allein wird uns das aufgrund unserer Bevölkerungsgröße jedoch nicht dauerhaft gelingen. Daher unterstützen wir Maßnahmen zur Schaffung einer zukunftsfähigen und tragfähigen Region im Oberweserraum unter anderem durch gemeinsame und länderübergreifende Infrastrukturmaßnahmen in der Region.